Ein Storch landet auf dem Dach
und fliegt wieder davon.
Ein Fährmann setzt unbeirrbar über, Tag für Tag.
Das vorletzte Haus am Fluss kann nur das
vorletzte sein, weil dahinter noch das letzte steht.
Ein Leben entfaltet sich eng verschränkt mit so
vielen anderen Leben. Doch die Einsamkeit bleibt.
Felicitas Geduhn erzählt vom Vermissen,
von der Sehnsucht nach Verbindungen und von
der großen Herausforderung, diese zu knüpfen.
1989: Das Jahr von Sunas Geburt, das Jahr der
Wende, das Jahr, das für Sunas Mutter Conny alles
verändert hat. Und die Last dieser Veränderungen
wiegt schwer, auch über Generationen hinweg.